WEINKELLER

Ernte

Die Trauben, die rigoros nur von Hand geerntet werden, werden zu Behältern (große Kunststoffkisten) mit einer Kapazität von etwa 300 kg transportiert.

Die Kapazität wird geringgehalten, da auf diese Weise keine großen Traubenmassen entstehen, die während des Transports zerquetscht werden und unerwünschte Gärungen beginnen können, bevor sie den Keller erreichen können.

In einem traditionellen Anhänger können zwischen 3000 und 10000 kg Trauben sein, was die Trauben der unteren Schicht erheblich unter Druck setzt und ihre Qualität beeinträchtigt.
Der zweite Grund ist praktischer Natur.

Tatsächlich können die Behälter leicht übereinandergestapelt werden, sodass selbst in Kellern mit kleineren Dimensionen große Traubenmassen verarbeitet werden können.

Weinbereitung

Die Behälter werden von einem Gabelstapler in einen Trichter geworfen, der mit einem Förderband ausgestattet ist, das die Trauben zu einem Destemmer transportiert.

Die Trauben, die vom Stiel getrennt werden, werden dann mit einer Pumpe zu den Pressen geschickt.

Die Pressen sind pneumatisch, im Inneren befindet sich eine Luftkammer, die mit Druckluft die Beeren sanft gegen die Innenwände der Presse drückt und den Saft entweichen lässt.

Der so erhaltene Most wird in große Stahltanks gegeben, in denen die Primärgärung beginnt. Die Fermentation dauert ca. 2 Wochen, die Temperatur wird ständig kontrolliert und bei 18 ° C gehalten.

Nach Beendigung der Gärung wird ein stiller (nicht schäumender) Wein erhalten, der die Grundlage für die anschließende Verarbeitung darstellt.

Der Wein wird gefiltert und zur perfekten Konservierung in Tanks mit einer kontrollierten Temperatur von 10 ° C gelagert.

Sektbereitung

Sektbereitung ist das Verfahren, mit dem ein Schaumwein ausgehend von dem in der vorherigen Weinbereitung erhaltenen stillen Grundwein erhalten werden kann.

Dieser Vorgang wird mehrmals und zu unterschiedlichen Zeiten im Laufe des Jahres durchgeführt, um immer ein frisches Produkt zu erzielen.

Es werden spezielle Tanks verwendet, die als „Autoklaven“ bezeichnet werden.
Diese Tanks unterscheiden sich von Wannen, weil sie gebaut sind, um hohen Drücken standzuhalten.

Sie sind auch mit „Rührern“ ausgestattet, die dazu dienen, den Wein kontinuierlich im Inneren zu rühren.

Der Grundwein wird zusammen mit sorgfältig ausgewählten Hefen in diese Autoklaven gegeben. Somit beginnt eine zweite Fermentation, die derjenigen während der Weinbereitung sehr ähnlich ist.

Der Unterschied besteht darin, dass das Kohlendioxid, das Hefen bei der Umwandlung von Zucker in Alkohol auf natürliche Weise produzieren, in diesem Fall im Tank eingeschlossen bleibt und Blasen entstehen lässt.

Es ist wichtig, dass diese Phase langsam abläuft, denn je langsamer die Gärung ist, desto kleiner und „cremiger“ werden die Blasen des zukünftigen Sekts. Tatsächlich wird jeden Tag die Menge an transformiertem Zucker analysiert und auf dieser Grundlage die Temperatur gesenkt, um die Fermentation zu verlangsamen. Die Dauer dieses Prozesses beträgt ca. 2 Monate und die Temperatur variiert je nach Verhalten der Hefen. Am Anfang sind es ungefähr 18 ° C und am Ende wird eine Temperatur von 13 bis 16 ° C erreicht.

Am Ende der Fermentation werden die Hefen mittels einer Zentrifuge abgetrennt und das Produkt ist somit bereit für die Flaschen.

Abfüllung

Nach der zweiten Gärung ist der Wein zur Abfüllung bereit. Von den Autoklaven gelangt er durch einen speziellen Filter zur Abfüllmaschine, welche die letzten möglichen Verunreinigungen abtrennt.

Um sicherzustellen, dass der Sekt seine Blasen nicht verliert, erfolgt die Abfüllung bei einer sehr niedrigen Temperatur (-3 ° C). Außerdem bringt die Abfüllmaschine (isobarer Typ) die Flasche vor dem Befüllen auf den gleichen Druck wie in den Autoklaven, damit der Wein nicht die zuvor erworbenen kostbaren Blasen verliert.

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